HELeN dOnATh

06. — 09.04.2020, Dortmund

Helen Donath studierte in ihrer Heimat Texas sowie in New York und hatte ihr Europadebüt im Januar 1962 an der Oper Köln, wo sie unter anderem die Wellgunde in Wagners „Das Rheingold“ unter Wolfgang Sawallisch, in der Regie von Wieland Wagner, verkörperte. Nach ihren Anfängen am Staatstheater Hannover, wo sie ihren Mann, den Dirigenten und Pianisten Klaus Donath kennenlernte, startete sie eine internationale Karriere, die sie bis heute an alle großen Opernhäuser führt, darunter die Bayerische Staatsoper, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Sächsische Staatsoper Dresden, die Hamburgische Staatsoper, sowie nach Paris, Tokio und in die USA, wo sie 1991 als Marzelline in „Fidelio“ (Beethoven) an der Metropolitan Opera New York debütierte.

Im Verlauf ihrer Karriere arbeitete – und arbeitet – sie mit allen bedeutenden Dirigenten zusammen, u.a. mit Karl Richter, Wolfgang Sawallisch, Rafael Kubelik, Antal Doráti, Leonard Bernstein, Georg Solti, Giuseppe Patanè, Daniel Barenboim, Nikolaus Harnoncourt, Sir Neville Marriner, Helmuth Rilling, Sir Colin Davis, Eugen Jochum, Riccardo Muti, Zubin Mehta und Herbert von Karajan. Helen Donath wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Bayerische Kammersängerin, als Ehrendoktor der Universität Miami und 1990 mit dem Niedersachsen Preis. 2005 erhielt sie das Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens.